| Die Hundefänger |
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In Ungarn ist es üblich, dass sich ein Hundefänger - ungarisch Gyepmester oder Sintér
(Tierfänger, korrekte Übersetzung: Abdecker!) - um streunende Hunde kümmert
und um solche, die von den Besitzern abgegeben werden. Kümmern heißt in dem Fall er sammelt sie von der
Straße auf und bringt sie zum "Gyepmesteri Telep" (offizielle Bezeichnung) bzw. "Sintértelep"
(im allgemeinen Sprachgebrauch), der bezeichnenderweise meist direkt auf/neben der örtlichen Mülldeponie
liegt. Dieser Platz wird im deutschen mit Auffangstation, Seuchenstation, Tötung bzw.
Tötungsstation oder auch Hundefängeranlage übersetzt. |
![]() Diesen Hund konnte A.C.E. aus der Tötung in Kaposvar retten und in Deutschland vermitteln. Ihm blieb die qualvolle Tötung erspart. |
Da sich von öffentlicher Seite niemand um diese Betriebe kümmert, sind die Zustände dort fast immer
unvorstellbar grausam. Während den zwei Wochen Wartezeit bekommen die Hunde oft nichts zu essen, müssen
in winzig kleinen Käfigen ausharren, werden in Gruppen in Erdlöcher geworfen, um sich gegenseitig totzubeißen
und schlimmer. Nach den maximal zwei Wochen bestimmt der Hundefänger, ob er die Hunde verkauft (z.B. an Versuchslabore)
oder tötet oder einem Tierschutzverein übergibt. |
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Leider
sind solche Fälle noch sehr selten. Der Regelfall ist die oben beschriebene - jedoch eigentlich ungesetzliche - Praxis. |
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Dies ist ein Auszug der Seite www.ungarn-tierschutz.de |