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Die Tierschutzvereine und Tierheime in Ungarn sind dringend auf Hilfe von außen angewiesen, um ihre Schützlinge
versorgen zu können. Stückchen für Stückchen können mit Geld- und Sachspenden von außen die Haltungsumstände
verbessert werden. So wird die Versorgung mit Strom-, Wasser-, und Futter gesichert, es werden Zwinger, Kranken-, Welpen- und
Quarantänestationen gebaut, Kettenhaltung wird abgeschafft, Kastrationsaktionen durchgeführt und medizinische Versorgung
gewährleistet. All das wäre ohne Hilfe von außen nicht möglich.
Wenn Sie eine der Organisationen unterstützen möchten oder mehr über diese erfahren möchten, wenden Sie sich bitte
direkt an die Organisationen (Kontakte finden Sie oben unter Organisationen). Aktuelle Informationen finden Sie auf deren eigenen Internetseiten
(ebenfalls unter Organisationen angegeben).
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Es gibt in Deutschland einige Vereine/Organisationen, die es sich zum Ziel gemacht haben, den Tierschützern und den Tieren in
Ungarn zu helfen. Ein Vorhaben, dass nicht immer einfach ist (siehe auch Themen im SCHWARZEN BRETT). Die meisten Organisationen arbeiten mit Tierheimen zusammen, nicht jedoch mit anderen Organisationen.
Es gibt zwar durchaus Austausch und gemeinsame Aktivitäten, doch dies ist eher die Ausnahme.
Die Vorgehensweise, die Art der Hilfe und deren Umsetzung, die Prioritäten usw. - Themen, die für Diskussionsstoff
sorgen. Auch unter den Organisationen. Jeder bildet sich aufgrund von Erfahrungen, Ansichten, Umfeld eine andere Meinung, wie man
den Tieren in Ungarn am besten helfen kann. Manchmal führt das zu Reibungen. Nicht unschuldig daran sind die "schwarzen Schafe",
die es leider auch auf diesem Gebiet gibt. Auch nicht unschuldig sind Missgeschicke, Fehlentscheidungen, Unglücke, die
auch auf diesem Gebiet passieren.
Die "Beste" Vorgehensweise gibt es nicht und Fehler passieren überall.
Deswegen den ganzen Auslandstierschutz aufgeben oder nur die vermeintlichen Fehler der anderen hervorheben ist
sicher nicht der richtige Weg. Besser ist es, aus Fehlern zu lernen und versuchen, seine eigene Hilfe so effektiv wie möglich zu
gestalten.
Wir haben versucht, so viele Organisationen wie möglich zu finden, die sich für den Tierschutz in Ungarn einsetzen.
Einige waren dabei sehr kooperativ, andere weniger. Das hat nicht unbedingt den Grund, das letztere unseriös sind.
Oft fehlt einfach die Zeit, um sich um Internetseite, Anfragen und sonstige Nebensachen zu kümmern, da die Organisation von
Hilfstransporten, Kastrationsaktionen, Aufklärungsveranstaltungen etc. zu viel davon in Anspruch nimmt. Hinter manchen Organisationen
stehen nur ein paar wenige Leute, die oft auch noch berufstätig sind. Oder es wurden schlechte Erfahrungen mit der Öffentlichkeit
gemacht, Daten falsch wiedergegeben oder absichtlich Unwahrheiten verbreitet. Tierschutz und gerade der im Ausland stößt
nicht immer auf Verständnis.
Auf der anderen Seite hatte man manchmal das Gefühl, Hilfe ist zwar erwünscht, aber
nur in Form von anonymen Geldspenden. Entweder werden Informationen absichtlich(?) zurückgehalten (da es nichts gibt, über das man informieren könnte?) oder aber
Hilferufe werden wahllos(?) massenhaft im Internet gestreut ohne Angabe eines Datums oder Hintergründen.
Wir sind selber keine aktiven
Tierschützer und wissen nicht, welche Schwierigkeiten oft hinter dem Tierschutz lauern. Wir können auch nicht beurteilen,
wer nun guten Tierschutz betreibt und wer nicht. Wir geben daher jeder Organisation die Möglichkeit, sich auf unseren
Seiten zu präsentieren und respektieren gleichzeitig, wenn jemand nicht auf dieser Seite erwähnt werden möchte.
Daneben sind wir natürlich auch Privatpersonen und als solche können wir uns eine Meinung bilden. Wir haben daher
einige Tierheime besucht und auch zu einigen Organisationen einen sehr guten Kontakt aufgebaut. Unsere Eindrücke haben
wir jeweils bei dem entsprechenden Eintrag beschrieben.
Es ist grundsätzlich nicht einfach, zu entscheiden, wer "seriös" arbeitet und überhaupt: wie ist denn die "Seriösität im Tierschutz definiert?
Wenn nun aber keiner mehr hilft, aufgrund von Ängsten vielleicht mal einen Fehler zu machen oder die "falschen" Leute zu unterstützen, sind die
Leidtragengen am Ende die Tiere. Jeder macht mal Fehler und aus Fehlern kann man lernen. Es konnte schon so vielen Tieren geholfen werden: durch die Hilfe von Menschen,
die den Mut hatten, zu helfen. Die Tiere sind auf solche Hilfe angewiesen!
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