In Ungarn


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Mikrochippflicht für streunende Hunde (Artikel aus der Balatonzeitung) Oktober 2010
Tierheim Pécs - Ein Bericht von Claudia Ludwig, WDR 04.06.2006
Tierfreundliche Unterkünfte / Reiseveranstalter 26.04.2006
Die Tierinsel im Norden Budapests Februar 2006
Versuchshunde an der Universität in Budapest 28.05.2005
Qualvolle Tierzucht am Balaton 28.05.2005
Eindrücke eines Touristen zum Umgang mit Tieren in Ungarn Juli 2004



Dies ist ein Auszug von www.ungarn-tierschutz.de































































































Mikrochippflicht für streunende Hunde (Artikel aus der Balatonzeitung)
Autor: Artikel aus der Balatonzeitung, Ausgabe Oktober 2010

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Das Tierheim der Großstadt Pécs in Südungarn

Dieser Text gibt den Inhalt des Beitrags der Servicezeit: Tiere suchen ein Zuhause vom 4. Juni 2006 wieder. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt. - Alle Angaben ohne Gewähr -

Der "Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V." (BMT) ist eine bundesweit agierende Organisation mit verschiedenen Tierschutzeinrichtungen zwischen Nordsee und Voralpen. Die wichtigsten Tierheime befinden sich in Köln, Kassel, Hamburg, Brinkum bei Bremen und im Rhein-Main-Gebiet. Dazu kommt seit Oktober 2005 das ganz neue Tierschutzzentrum in Pfullingen in Baden-Württemberg. Seit vielen Jahren engagiert sich der BMT auch im Ausland und hilft regelmäßig in Spanien, Ungarn und Rumänien.

Bernd Schinzel, der aus Servicezeit: Tiere suchen ein Zuhause und anderen WDR-Sendungen bekannte Tierheimleiter von Köln-Dellbrück, hat folgerichtig schon häufig Hunde aus Ungarn bei uns vorgestellt und kennt sich natürlich entsprechend gut mit der Situation vor Ort aus. Allerdings war er noch nie selbst dort gewesen, und zwar ganz bewusst. Er hatte sich das Elend in den überfüllten Tierheimen oder gar in den (Todes-)Anlagen der Hundefänger nicht antun wollen, sondern vertraute auf die zuverlässigen Schilderungen seiner Mitstreiterinnen und Mitstreiter vom BMT, allen voran Karin Stumpf aus Köln (BMT-Vorstandsmitglied), Petra Zipp aus Pfullingen (offizielle BMT-Auslandstierschutzkoordinatorin) sowie Karsten Plücker, Tierheimleiter aus Kassel.
Und genau mit diesen Ungarnkennern machten sich Bernd Schinzel und unser WDR-Team Anfang Mai 2006 auf den Weg in dieses interessante Land, in dem der Tierschutz noch in den Kinderschuhen steckt, und besuchten hier gemeinsam die Tierheime von Cegled, Kiskunhalas und Pécs. In Pécs konzentrierte sich die filmische und journalistische Begleitung vor allem auf den schwierigen Entscheidungsprozess der Tierschützer, die sich vor Ort mit einem Elend konfrontiert sahen, das sie zum Teil fast sprach- und ratlos machte. Besonders Bernd Schinzel ließ das Team an seinen Gedanken und Überlegungen teilhaben, der ja nun zum ersten Mal das sah, was ihm die anderen zuvor immer nur beschrieben hatten: die Augen von Hunderten von Hunden, die in ihren Zwingern oder Ausläufen mehr oder weniger hoffnungsvoll oder resigniert jeden Schritt der Tierheimbesucher verfolgen.

Während er zunächst die eher schwierigeren Fälle aus dem Pécser Hundehaus mitnehmen wollte, und das waren vor allem die älteren Tiere, die trotz ihrer ausgesprochenen Freundlichkeit gegenüber Mensch und Artgenossen in Ungarn kaum mehr Vermittlungschancen haben und die ihm einfach auch furchtbar leid taten, änderte er Tags darauf bereits wieder seine Strategie: In Absprache mit Petra Zipp entschied er sich angesichts der entsetzlichen Überbelegung der Pécser Hundehäuser dann doch dafür, erst einmal die unproblematischen attraktiven und jüngeren Kandidaten mit nach Köln zu nehmen, die schnell vermittelt sein werden. Denn nur auf diese Weise konnte es gelingen, in Pécs schon kurzfristig mehr Platz für die anderen Hunde sowie für Neuzugänge zu schaffen! Und das ist schon deshalb (über)lebenswichtig, weil Mobbing, Beißen und Krankheiten unter den Hunden natürlich bei Überfüllung entsprechend zunehmen. Inzwischen sind aber auch die liebenswerten "Oldies" aus dem Seniorenzwinger in Köln-Dellbrück eingetroffen. Wir stellen sie ja in unserer aktuellen Sendung vor und hoffen nun gemeinsam mit dem Kölner Tierheimteam auf möglichst viele ernsthafte Interessenten.

Vielleicht haben Sie aber auch einmal Lust, Zeit und die Möglichkeit, selbst in Pécs oder einer anderen ungarischen Stadt, die ein Tierheim hat, vorbeizuschauen? Vielleicht kann der ein oder andere Plattenseeurlauber einen Abstecher einplanen und sich selbst ein Bild machen oder sogar für einen der dortigen Insassen entscheiden?

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.bmt-tierschutz.de
www.tierheim-dellbrueck.de

Das Tierheim in Pécs, in dem der BMT so viel und häufig hilft, wird vom ungarischen Tierschutzverein Misina betrieben. Der erste Vorsitzende ist Tamás Farkas. Seine Frau und Mitstreiterin heißt Adrien und spricht perfekt deutsch. Die beiden sind Lehrer und kümmern sich deshalb auch entsprechend engagiert um die Jugendarbeit, also um die Tierhalter, Tierfreunde und -schützer der Zukunft.

Näheres im Internet unter:
www.misina.hu

Bericht von Claudia Ludwig für WDR - Tiere suchen ein zu Hause

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Unterkünfte in Ungarn wo Tiere willkommen sind:

FOTO ADRESSE BESCHREIBUNG KONTAKT EINTRAG VOM
  über 200 Ferienhäuser, Appartements und Zimmer in Ungarn Dieser Reiseverstalter bietet Reisen und Fahrten nach Ungarn und Unterbringungsmöglichkeiten vor Ort. Dabei werden private Ferienhäuser, Pensionen und Hotels in Ungarn vermittelt und das ohne Vermittlungsgebühren.

Das Besondere: Hunde sind überall willkommen und die Unterbringung für Hunde ist kostenlos!

Der Veranstalter engangiert sich selber für Tiere und hat u.a. schon das Tierheim in Siofok unterstützt.

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Tel. in Deutschland: Herr und Frau Thalhammer, 08161 - 935680

Internet: www.reisen-ungarn.de
26.04.06
foto Köröshegy, Südufer; ca. 2,5km vom Plattensee entfernt Haus für 4-6 Personen; Ausstattung: Große Wohnküche, 2 Schlafzimmer für je 2 Personen, Wohnzimmer mit Schlafmöglichkeit für 2 Personen, Badezimmer mit Dusche, WC und zwei Waschbecken, 3000m2 voll eingezäunter Garten. 39-49 Euro pro Tag für das ganze Haus.

Wir vermieten nur an Hundebesitzer
Margot Gerkowski
Tel.: 09434/20 24 26 oder privat 09434/20 24 28

M.Gerkowski@t-online.de
www.hundehaus.de/urlaub.htm
24.04.05



Sie vermieten Zimmer, Appartements oder Häuser in Ungarn, wo Tiere willkommen sind und genug Platz haben? Dann schicken Sie uns eine Mail an info@ungarn-tierschutz.de mit der Adresse der Unterkunft und einer kurzen Beschreibung sowie Ihrer Kontaktdaten (Tel-Nr., Email, Webseite). Wir werden diese Daten auf unserem SCHWARZEN BRETT veröffentlichen.

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Die Tierinsel im Norden Budapests
Artikel aus der Zeitung Mein Hund, Ausgabe 02/2006
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Versuchshunde an der Universität in Budapest

Anmerkung von www.ungarn-tierschutz.de: Die Autorin hat einige Jahre an der Universität in Budapest Tiermedizin studiert und beendet das Studium jetzt in Deutschland. Während ihrer Zeit in Ungarn hat sie zusammen mit Kommilitonen versucht, das Leben für die Laborhunde erträglicher zu machen. Ihren eigenen Hund hat sie aus diesem Labor mit nach Deutschland nehmen können. Wir haben sie gebeten uns einen Einblick zum Umgang mit Versuchshunden in Ungarn und Deutschland zu geben.
Der Name der Autorin ist uns bekannt. Da sie durch ihr Engangement an der Universität bekannt ist, möchte sie lieber anonym bleiben.

Ein Einblick zur Situation der Laborhunde
In Deutschland gibt es auch Versuchshunde. Natürlich gibt es medizinische Probleme, die nur auf diese Weise gelöst werden. Jedoch versucht man in Deutschland es diesen Hunden möglichst "angenehm" zu gestalten: alle haben recht große Zwinger, sie müssen nicht sehr lange dort bleiben (je nach Versuchslänge) uns es werden direkt künftige Besitzer gesucht, die die Hunde schon während diesem Aufenthalt versorgen und ihnen den nötigen Schmusebedarf schenken. Es ist schade, das es nicht anders geht. Mir fällt der Gedanke Versuchstier auch sehr schwer, aber manchmal lässt es sich wohl nicht ändern.
In Ungarn ist es leider anders. Die Hunde müssen ein Jahr in dem Labor bleiben und dass sie spazieren gehen dürfen haben wir erst vor ein paar Jahren erreicht. Speziell mein heutiger Hund saß in einem Käfig, in dem sie sich nicht mal umdrehen konnte. Das mag man sich gar nicht vorstellen. Nach dem spazieren gehen musste ich sie rückwärts in ihren Käfig schieben und ging jedesmal mit Tränen in den Augen von ihr weg. Heute fragt mich jeder wie ich es denn geschafft hätte aus ihr so einen tollen Hund zu machen. Sie ist der liebste Hund, den Sie sich vorstellen können. Das seltsamste an der Sache ist, dass sie das Vertrauen zum Menschen nicht verloren hat. Ich würde sie um keinen Preis der Welt mehr hergeben.
Neben meinem Hund, konnte ich noch zwei andere Hunde rausholen und weitervermitteln. Einen Hund habe ich mehr oder weniger mit Gewalt herausgeholt, weil er eine schwer verletzte Pfote hatte und sich keiner darum kümmerte. Sie wollten ihn da behalten solange er noch in der Lage war, Blut zu spenden. Jetzt lebt er bei einer sehr netten Frau und an seiner Pfote kann man zum Glück nichts mehr erkennen.
Warum ich weiter studiert habe ist ganz einfach. Ich habe nicht mein Studium angefangen, weil ich im Labor landen will. Mein Grundsatz des Studiums war schon immer Tieren zu helfen und ich bin sehr stolz, dass ich wenigstens ein paar armen Seelen helfen konnte, obwohl ich noch keine fertige Tierärztin bin.
Mir sagte am Anfang meines Studiums eine Bekannte, die auch sehr viele Tiere hat: " Tu uns einen Gefallen: werde nie so abgehärtet und kalt wie einige andere Tierärzte. Vergiss nie warum Du Tierärztin werden wolltest - um zu helfen."

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Qualvolle Tierzucht am Balaton
Name der Autorin ist uns bekannt.

Ich habe meinen Shar Pei in Ungarn auf dem Markt in Fonyod gekauft. Die Zustände dort sind herzzereißend. Hunderte von jungen Hunden in Käfigen auf Tischen gepfercht. In glühender Hitze, den ganzen Tag über, werden diese den Urlaubern angeboten. Auch in Siofok ist das der Fall. Ich habe eine Züchterin dort besucht, die Zustände waren mehr als grausam. Mindestens 20 Sharpeis, einige Shows und französische Bulldoggen liefen dort umher. Sie waren in einem verwahrlosten Zustand.
Solchen Leuten, die diese armen Kreaturen züchten, darf nicht geholfen werden!

Anmerkung von www.ungarn-tierschutz.de: Bitte kaufen Sie keine Tiere von Händlern oder Märkten! Sie helfen den Tieren nicht, sondern tragen nur dazu bei, dass diese Tierquälerei weiter betrieben wird! Lesen Sie dazu auch Ein Tier aus Ungarn/Händler.

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Eindrücke eines Touristen zum Umgang mit Tieren in Ungarn
Artikel aus der Balaton Zeitung, Ausgabe Juli 2004
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