Rund um's Tier


Thema letzter Eintrag
Mail von Familie Klein und Willi aus dem Tierheim Pecs 07.06.2010
Mail einer glücklichen Besitzerin von Hunden aus dem Auslandstierschutz 08.10.2006
Sind Tiere aus dem Ausland nicht alle krank? 28.05.2005
Sind Tiere aus dem Tierheim nicht alle "gestört"? 31.05.2005
Sind Welpen einfacher zu erziehen als erwachsene Hunde? 28.05.2005
Wie die Medien dafür sorgen, dass Kinder von Hunden gebissen werden 31.05.2005



Dies ist ein Auszug von www.ungarn-tierschutz.de































































































Mail von Familie Klein und Willi aus dem Tierheim Pecs
Autorin: Uschi Klein

hallo, ich bin alfi und habe in pecs im tierheim gelebt. man hat mich in pecs auf der strasse eingefangen und ich habe die nummer 14428 bekommen. am 24.04.10 hat mich meine neue familie zu sich geholt. ich heiße jetzt willi und es geht mir richtig gut. ich habe schon viel gelernt. ich bin sehr brav und meine familie liebt mich sehr und tut alles für mich. beim mittagsschlaf darf ich mir die liege mit meiner familie teilen. ich würde mir so sehr wünschen, daß noch viele kumpels im tierheim so ein glück haben.

liebe grüße, der glückliche willi

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Mail einer glücklichen Besitzerin von Hunden aus dem Auslandstierschutz
Autorin: Silvia Bohle

Liebe Tierfreunde!

Durch Zufall bin ich auf ihre Homepage gekommen und finde es sehr schön, dass es immer mehr Menschen gibt, denen die katastrophale Situation der Hunde im benachbarten Ausland, am Herzen liegt und das Tierleid nicht einfach so hin nehmen und aktiv etwas dagegen unternehmen.

Ich bin stolze und sehr glückliche Besitzerin von 3 Galgos aus Tierheimen in Spanien und einer Magyar Agar Hündin aus einem Tierheim in Ungarn. Meine 4 Hunde bereiten mir sehr, sehr viel Freude. Es ist eine so große Bereicherung, gerade Hunden aus dem Tierschutz eine Zukunft zu schenken und zu sehen, dass diese Hunde das Vertrauen in die Menschen nicht verloren haben und sich zu ganz wunderbaren Hunden entfalten können.

Meine Mici ist vor 2 Jahren zu mir gekommen. Ihr Besitzer hatte seine Hunde im Tierheim abgegeben, nachdem er Haus und Hof verloren hatte und die Hunde nicht mehr behalten konnte. Mici kam im Dezember zu mir und war erstmals überglücklich einen warmen Schlafplatz zu haben, den sie anfangs sehr verteidigt hat, nur nicht mehr frieren, war wohl ihr Motto. Anfangs wollte sie immer im Mittelpunkt stehen und verfolgte mich auf Schritt und Tritt. Inzwischen weiß sie wohl, dass sie nicht mehr um einen warmen Schlafplatz, Futter und Zuneigung kämpfen muss. Mici hat sich zu einer sehr lieben Pelznase entwickelt und versteht sich inzwischen mit meinen 3 weiteren Hunden aus Spanien, die ich vor 4 - 5 Jahren aufgenommen habe - ganz toll. Sie ist im Gelände auch abgeleint sehr folgsam und gut abrufbar.

Ich bin sehr glücklich mit meinen Hunden und hoffe, dass noch viele Menschen diesen Schritt wagen - einer Auslandsnase eine Chance zu geben - in eine neue, bessere Zukunft.

Liebe Grüße und alles Gute für ihren Einsatz zum Wohle der ungarischen Pelznasen
Silvia Bohle, 08.10.2006

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Sind Tiere aus dem Ausland nicht alle krank?
Autor: Perrera e.V.

Die Tiere aus dem Ausland haben oft auf der Strasse oder in nicht so schönen Tierasylen gelebt, sie sind daher Gefahren und Infektionen ausgesetzt, die in Deutschland nicht verbreitet sind. Die Tiere, die hier vermittelt werden, wurden aber tierärztlich untersucht, haben die Grundimpfungen und ihre gesundheitlichen Probleme (falls vorhanden) sind bekannt und dokumentiert. Nichts- destotrotz bleibt ein Restrisiko, dem der neue Besitzer durch eine gründliche Untersuchung beim Tierarzt seiner Wahl entgegentreten sollte.

Wer ein chronisch krankes Tier aufnimmt (z.B. einen Leishmaniose-positiven Hund) sollte sich darüber im Klaren sein, dass dadurch unter Umständen Kosten von über 1000 Euro auf ihn zukommen können. Außerdem bedeutet ein krankes Tier für die Familie auch zusätzlichen Stress, vor allem, wenn Kinder da sind, die darunter leiden, dass es dem Haustier schlecht geht. Wir sind auf jeden Fall dafür, dass auch kranke Tiere eine Chance bekommen, allerdings sollten die zukünftigen Halter sich genau informieren.

29.05.05 Anmerkung von www.ungarn-tierschutz.de:
Perrera spricht hier für sich. Grundsätzlich sollten zwar alle Tiere aus dem Ausland mindestens gegen Tollwut geimpft und entwurmt sein aber leider gibt es einige schwarze Schafe, die absichtlich kranke Tiere aus Ungarn mitbringen, da ihnen eine Impfung zu teuer ist. Wenn Sie ein Tier nehmen, fragen Sie auf jeden Fall nach und wie oben schon erwähnt, lassen Sie das Tier vom Tierarzt untersuchen.

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Sind Tiere aus dem Tierheim nicht alle "gestört"?
Autor: Perrera e.V.

Viele Menschen sind der Meinung, dass ein Tier "aus 2. Hand" unberechenbar sei und unter Umständen unerwünschte Eigenschaften haben könnte. Deshalb wollen sie lieber einen Welpen und glauben, diesem leicht alles beibringen zu können. Das ist aber ein Trugschluss. Welpen sind anspruchsvoller und schwieriger zu halten als erwachsene Tiere.
Ein Hund oder eine Katze aus dem Tierheim wurde dort schon einige Zeit beobachtet. Die Mitarbeiter kennen das Tier und können Angaben über das Wesen und Verhalten machen. Eventuelle unerwünschte Eigenschaften werden schon bekannt sein und Sie können diese dann mit liebevoller Geduld dem Tier abgewöhnen. Wichtiger ist es aber, dass man von vorneherein das Tier auswählt, das charakterlich am besten zu einem passt.

Anmerkung von Birgit, www.ungarn-tierschutz.de:
Ich kenne viele Hunde, die lange auf der Straße oder in einem Heim gelebt haben und diese sind im Gegenteil total ruhig, absolut pflegeleicht und sehr sehr dankbar sind. Ich denke, dass die Hunde erstens "abgehärtet" sind, durch die schlimmen Dinge, die sie erlebt haben und sich nicht mehr leicht aus der Ruhe bringen lassen und zweitens mit sehr wenig zufrieden sind, da das immer noch mehr ist, als sie vorher hatten. Sie spüren, dass der neue Besitzer sie "gerettet" hat und danken ihm das tausendfach.

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Sind Welpen einfacher zu erziehen als erwachsene Hunde?
Autor: Perrera e.V.

Sowohl bei Hunden als auch bei Katzen sind Welpen allgemein schwieriger zu handhaben als erwachsene Tiere. Wenn das Tier schon an den Menschen gewöhnt ist, so ist ein äälteres Tier immer pflegeleichter als ein Welpe. Kommt das Tier von der Strasse, so fängt man natürlich auch bei einem älteren Tier sozusagen bei Null mit der Erziehung an.
Allgemein kann man aber sagen, dass Welpen anstrengender sind und viel mehr kaputtmachen als erwachsene Tiere, die schon ruhiger und ausgeglichener sind. Welpen gehören am besten in die Hände von Tierhaltern, die schon Erfahrung mit der entsprechenden Tierart haben. Viele Menschen wollen auch unbedingt ein junges Tier, weil Welpen ja "soo süüß" sind. Man sollte sich vor Augen halten, dass der süße Welpe nach 6-10 Monaten erwachsen ist, womit sich das dann auch erübrigt hat. Bei einem Welpen kann man auch nicht unbedingt schon etwas über den Charakter aussagen - ein erwachsenes Tier ist da schon gefestigt und man kann sich das Tier aussuchen, welches am besten zu einem passt.

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Wie die Medien dafür sorgen, dass Kinder von Hunden gebissen werden
Autor: Birgit Schmitz, www.ungarn-tierschutz.de


In letzter Zeit haben die Medien wieder vermehrt ihr Lieblingsthema "Der Hund - die Bestie" aufgenommen. Es werden Berichte gezeigt von verletzten Kindern, die von wilden Hunden angegriffen wurden, von Tierheimen, die ihre Hunde nicht unter Kontrolle bekommen, vom Wesenstest, bei dem bissige Hunde den Trainer angreifen usw. Dazu das immer beliebte Thema, alles versinkt in Hundescheiße. Die jeweiligen Besitzer der Hunde sind entsprechend aggressiv, zeigen keinerlei Verständnis und finden das Verhalten ihrer Hunde noch gut. Wie praktisch, so kann man nicht nur Hass gegen Hunde, sondern gleichzeitig auch gegen Hundebesitzer schüren.

Für alle, die es noch nicht wissen: Medien können ihre Berichterstattung immer so darstellen, dass sie ein bestimmtes Bild entstehen lassen und damit eine bestimmte Meinung bei den Zuschauern erzeugen!

Und was die Medien mit dieser Art Berichterstattung machen ist nichts anderes als ganz unfaire und gefährliche Hetze gegen Hunde (und deren Besitzer). Unfair deswegen, weil natürlich nicht alle Hunde und Besitzer so sind. Und gefährlich, weil durch diese Berichte bei den Menschen - und vor allem Kindern! - nicht nur Hass sondern auch Angst geschürt wird. Wenn nun so ein Mensch - der noch die Bilder vom Zähne fletschenden Staffordshire aus der letzten Pro7 Taff Sendung vor Augen hat - auf einen Hund trifft, strahlt er ungewollt diese Angst aus und das riecht der Hund. Das Problem ist nur, dass der Hund das Signal missversteht und als Aggressivität deutet. Der Hund denkt, dieser Mensch wollte ihn angreifen. Wenn der Mensch dann noch weitere Signale aussendet wie den Hund anstarren, mit Beinen oder Armen nach dem Hund schlagen, kreischen und weglaufen (typische Reaktion von Kindern), dann fühlt sich der Hund akut bedroht und muss naturgemäß reagieren, um sich zu verteidigen.

Diesen typischen Ablauf kann man ganz leicht verhindern, wenn man mit dem Hund in seiner Sprache kommuniziert. Dazu muss man nur ein paar ganz einfache Regeln beachten:

  • Einen Hund nicht anstarren
  • Keine hektische Bewegungen in Richtung des Hundes machen (treten, mit den Armen fuchteln usw.)
  • Nicht laut kreischen
  • Nicht wegrennen

Stattdessen einen fremden Hund gar nicht beachten (nicht anschauen) und ruhig an ihm vorbeigehen, bzw. sich von ihm entfernen.
Warum werden diese einfachen Regeln nicht mal in den Medien verbreitet? Soviele Vorfälle könnten dadurch vermieden werden.

Anstatt gegen Hunde zu hetzten und damit die Angst und das falsche Verhalten von Menschen und vor allem Kindern zu schüren, sollten die Medien mal besser zeigen, wie man sich richtig verhält!

(Ich finde sowieso, dass jedes Jahr ein Hundetrainer in jede Schule gehen müsste, um den Kindern den richtigen Umgang mit Tieren beizubringen.)

Außerdem könnten die Medien auch mal positive Berichte über Hunde zeigen, schließlich profitieren die Menschen auf vielen Gebieten von Hunden und nehmen ihre Dienste gerne in Anspruch:

  • Hunde, die Menschen in Trümmern aufspüren, die nach einem Erdbeben verschüttet wurden
  • Hunde, die im Altenheim den alten Menschen einen Sinn geben, weiterzuleben
  • Hunde, die Drogen aufspüren
  • Hunde, die Menschen unter Lawinen aufspüren
  • Hunde, die es blinden Menschen ermöglichen, normal zu leben
  • Hunde, die Kindern das Leben gerettet haben, weil sie ein Feuer gerochen und die Kinder geweckt haben
  • Hunde, die über Mienenfelder laufen, damit sie von versteckten Mienen verletzt/getötet werden und nicht die Menschen
  • usw. usw.

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass der Umgang mit einem Haustier Glückshormone hevorruft und z.B. wesentlich zur Heilung psychisch kranker Menschen beiträgt. Kinder lernen durch den Umgang mit Tieren soziales Verhalten, z.B. Verantwortung zu übernehmen.

Tiere haben so viele positive Seiten, liebe Medien, bitte zeigt die auch einmal!
Damit könntet Ihr dazu beitragen, dass Menschen die unbegründete Angst vor Hunden verlieren und ruhig mit diesen umgehen könnten.

PS: Und was die viel verfluchte Hundescheiße angeht: Ich wohne in Köln und kann den kürzlich gezeigten Bericht bei RTL Explosiv nicht bestätigen. Das Verhalten der Besitzer hat sich in den letzten Jahren geändert und man sieht bei weitem nicht so viel Hundekot auf den Straßen. Statt dessen ist es viel wahrscheinlicher, dass man - gerade auf Spielplätzen - in Scherben von Bierflaschen tritt. In einen "Haufen" zu treten, bringt sprichwörtlich Glück, ein Tritt in Scherben oder das spielen mit diesen kann - gerade bei kleinen Kindern - schwere Verletzungen hervorrufen.
Warum stört das keinen? Vielleicht liegt es ja daran, dass gegen Bier trinkende Nichthundehalter noch nicht in den Medien gehetzt wurde...

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