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Wann immer Sie in Ungarn sind, halten Sie die Augen offen!
Wenn Sie sehen, dass Tiere misshandelt werden,
bringen Sie Ihre Missbilligung zum Ausdruck. Bleiben Sie ruhig, aber zeigen Sie, dass Sie ein solches Verhalten
nicht gut finden. Z.B. nehmen Sie die Dienstleistungen solcher Leute nicht mehr in Anspruch. Meiden Sie Hotels,
Gastronomiebetriebe etc. wo Hunde dauerhaft an Ketten gehalten oder Tiere offensichtlich schlecht behandelt
werden*. Erzählen Sie auch anderen davon.
Viele Ungarn leben vom Tourismus. Wenn Sie merken, dass die Touristen schlechtes Verhalten gegenüber
Tieren missbilligen und deswegen sogar möglicherweise wegbleiben, werden sie dieses Verhalten vielleicht
ändern.
Zeigen Sie auf der anderen Seite auch deutlich, dass Sie tiergerechtes Verhalten hoch ansehen. Sprechen Sie Ihr
Lob gegenüber Leuten aus, die ihre Tier gut behandeln, kaufen Sie bei solchen ein, buchen Sie nur Zimmer
in tierfreundlichen Hotels usw. Empfehlen Sie solche Stellen weiter!
*Seien Sie bitte nicht voreilig bei der Beurteilung des Verhaltens gegenüber Tieren. Während es in
Deutschland oft üblich ist, ein sehr inniges und fast menschliches Verhätnis gerade zu Hunden zu haben,
betrachtet man diese in Ungarn eher zweckmäßig. Das entspricht aber nicht zwangsläufig einer
schlechten Haltung. Wenn der Hund z.B. nicht ins Haus darf und statt Dosen-Hundefutter die Reste vom Mittagessen
bekommt heißt das nicht, dass er schlecht behandelt wird.
Ein Hund sollte genügend Auslauf haben,
ausreichend frisches Wasser und Futter und einen trockenen Unterschlupf, der im Sommer Schatten und im Winter
Wärme bietet.
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